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Abrissarbeiten im Endspurt

An vielen Stellen auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte können Sie es schon sehen: Die Gesundheit  Nord baut. Auf der Fläche hinter dem Chirurgiegebäude ist bereits ein Übergangsgebäude entstanden, das bis zum Umzug in den Neubau einige medizinische Bereiche der Inneren Medizin beherbergt. In Höhe der Kinderklinik wurde ein weiterer Modulbau errichtet. Dort ist die Apotheke mit der Medikamentenherstellung eingezogen.

So leer wie zurzeit war es auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte noch nie: Nachdem in den letzten Monaten die Abrissbagger auf dem Gelände allgegenwärtig waren, sind nun nahezu alle Gebäude, die für den Neubau abgerissen werden mussten, dem Erdboden gleich gemacht. Wochenlang konnte man beobachten, wie die alte Frauenklinik, der Bunker, das langgestreckte Apothekengebäude und das ehemalige Institut für Allgemeine, Krankenhaus- und Umwelthygiene Brocken für Brocken an Höhe verloren. Nun ist der Abriss fast geschafft. Es müssen jedoch noch die zum Teil recht umfangreichen Beton- und Fundamentreste mit Baggern aus dem Erdreich herausgearbeitet werden. Auf dem Hauptbaufeld hinter dem Gebäude der Inneren Medizin sind die Tiefbauarbeiten bereits weit fortgeschritten. Der komplette Baugrund wurde von Beton- und Metallresten befreit und der Boden geebnet und gewalzt. Zur Vorbereitung der Baugrube wurden Spundwände zur Begrenzung in den Boden gepresst, damit das Erdreich später beim Ausheben nicht nachrutscht. Nun werden die Bohrpfähle in den Boden gesetzt, auf denen der Bau in Zukunft stehen wird. Das gleiche geschieht nun auf dem Baufeld des Eltern-Kind-Zentrums, dass direkt hinter dem Zentral- OP gelegen ist.

Mit den ursprünglich ab November geplanten Rohbauarbeiten zum Teilersatzneubau wird es voraussichtlich erst im Frühjahr 2012 weitergehen. Grund für den zeitlichen Verzug ist eine Verzögerung bei der Vergabe. Einige Bewerber hatten von ihrem Recht Gebrauch gemacht, Einspruch bei der Vergabekammer einzulegen. Nach der Entscheidung der Vergabekammer werden die komplexen Ausschreibungsverfahren nun noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bemühen uns, bei der Planung und Durchführung der Bauarbeiten um möglichst schonende Verfahren. Sollte es durch die Bau- und Abrissarbeiten trotzdem zu einer Lärmbelästigung kommen, bitten wir hierfür um Entschuldigung und hoffen auf Ihr Verständnis für die notwendigen Arbeiten.

Die Geschäftsführung

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