Für den Teilersatzneubau am Klinikum Bremen-Mitte wurde in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren das Architektur- und Ingenieursbüro Ludes aus Recklinghausen ausgewählt. Das Büro ist auf die Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte für Bauten des Gesundheitswesens spezialisiert und kann auf namhafte Referenzen aus Klinikbauten aller Größenordnungen verweisen. Zudem verfügt das Unternehmen über umfangreiche Erfahrungen bei An- und Umbauten unter laufendem Klinikbetrieb, wie es auch beim Teilersatzneubau am Klinikum Bremen-Mitte der Fall sein wird.
Mit dem Teilersatzneubau wird auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte das modernste Klinikum Bremens entstehen:

Ziel des Bauprojektes ist die Auflösung der vorhandenen
Pavillonstruktur zugunsten eines kompakten, modernen Baukörpers mit
kurzen Wegen und Anbindung an die bestehende denkmalgeschützte
Klinik für Innere Medizin und das Gebäude des
Zentral-OPs.
Hinter dem jetzigen Haupteingang und der denkmalgeschützten Klinik für Innere Medizin an der St.-Jürgen-Straße wird künftig ein moderner und kompakter fünfstöckiger Teilersatzbau mit Anschluss an das ebenfalls neue dreistöckige Eltern-Kind-Zentrum stehen. Der Teilersatzneubau gliedert sich in einem eingeschossigen Sockel mit den Diagnostikbereichen. Darüber liegen entlang der Bismarckstraße in einer Kammstruktur die Pflegestationen mit vier „Riegeln", die durch Lichthöfe voneinander getrennt sind. Der geplante dreigeschossige Komplex des Eltern-Kind-Zentrums schließt sich direkt in südlicher Richtung an den Teilersatzneubau an. Der Neubau präsentiert sich von außen gradlinig, markant und klar und wird mit einer dunkelroten Ziegel- , Verblendmauerwerkfassade ausgestaltet, die den Bau harmonisch in die vorhandene bauliche Struktur einfügt.
Ausgehend von einem neuen Haupteingang im Bereich der heutigen Klinik für Innere Medizin erschließt sich das Innere des Neubaus über eine Magistrale im Erdgeschoss von der St. Jürgen-Straße her. Entlang der Magistrale finden sich die Wartebereiche und Leitstellen sowie zentrale Treppenhäuser und Aufzugsknoten zur Vertikalerschließung der oberen Etagen des neuen Gebäudes. Viel Wert wurde bei der Planung auf eine offene und lichtdurchflutete Architektur gelegt. Lichthöfe sorgen dafür, dass die neuen Räume hell und ansprechend sein werden. Auch in den Patientenzimmern finden sich großformatige Fenster, so dass für die Patienten und Patientinnen vom Bett aus die Möglichkeit besteht, aus dem Fenster zu schauen.
Die Architektur des Neubaus orientiert sich eng an den Vorgaben des Medizinischen Zukunftskonzeptes der Gesundheit Nord. Dieses sieht eine Struktur vor, bei der die spezialisierten Leistungen eines medizinischen Fachgebietes in Zentren gebündelt sind. Für die Patienten und Patientinnen hat dies zum einen den Vorteil, dass alle Spezialdisziplinen, die zur Behandlung eines bestimmten Krankheitsbildes benötigt werden, in unmittelbarer Nähe sind. Zudem ist durch die hochwertige medizinische Ausstattung der Zentren eine optimale Behandlungsqualität gewährleistet.